zufällige Doku

Verbotene Rettung – Die Flüchtlingsfahrt von U 3505 (arte Doku)


Die Dokumentation erzählt mit Hilfe von Gesprächen von Rettern und Geretteten, von Reenactment, Archivaufnahmen und Computeranimationen die Geschichte einer ungewöhnlichen Rettungsaktion. Ein junger deutscher U-Boot-Kommandant nimmt im März 1945 mehr als 50 Jugendliche im Ostseehafen Gotenhafen an Bord, um sie vor den heranrückenden sowjetischen Truppen in Sicherheit zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die verminte Ostsee erreichen sie nach vier Tagen Travemünde. Im Januar 1945 beginnt die Rote Armee ihre Winteroffensive auf Ostpreußen. Sieben sowjetische Armeen eröffnen das Feuer, durchbrechen die Linien der 3. Deutschen Panzerarmee und stoßen gen Westen vor. Millionen Menschen flüchten in die Städte an der Ostsee. Zwischen Januar und Mai 1945 verlassen etwa 800 Schiffe, voll gestopft mit verzweifelten Flüchtlingen, die umkämpften Hafenstädte Ostpreußens. Feindliche U-Boote, Flugzeuge und Minen machen jede Fahrt nach Westen zu einem Himmelfahrtskommando. „Goya“, „Wilhelm Gustloff“, „Steuben“ — die Namen der untergegangenen Schiffe sind bis heute unvergessen…