zufällige Doku

Terra X: Neues aus dem Reich der Superzeitlupe – Teil 2 (ZDF Doku)


Neues aus dem Reich der Superzeitlupe – Folge 2 der zweiten Staffel von „Schneller als das Auge“
Wie gelingen den Schmetterlingen ihre faszinierenden Flugkunststücke und was haben Musiker und Liebende gemeinsam? Durch das Auge der Hochgeschwindigkeitskameras und Zeitraffer offenbart sich eine aufregend fremde Parallelwelt, die auch für viele Forscher völlig neue Erkenntnisse birgt.

Schmetterlinge gehören zu den größten Flugakrobaten unter den Insekten. Sie beherrschen die tollsten Manöver, können im Flug still stehen, rückwärts fliegen und beim Liebeswerben tanzen.
In Superzeitlupe ist zu erkennen, wie gekonnt sie ihre Flügel verformen können. Bis zu eine halbe Minute können sie im Aufwind segeln ohne mit den Flügeln zu schlagen. Manchen Arten gelingt es, im Schlagflug bis zu 4.000 Kilometer zurückzulegen. Wie die Zugvögel überqueren sie auf ihren Wanderungen ganze Gebirgszüge und Kontinente. Martin Wikelski will einen Schmetterling bei seinem Rückflug aus dem Winterquartier über die Alpen begleiten. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie gehört zu den Pionieren, die das Verhalten von Tieren mit völlig neuen Methoden untersuchen.

Mit einem Großaufgebot an High-Speed-Kameras erforscht die Dokumentation die atemberaubende Dynamik von Schneelawinen in den Schweizer Alpen. In der Kältekammer des Lawinenforschungsinstituts in Davos wird bei minus 20 Grad künstlich Schnee hergestellt. Die Wissenschaftler wollen die Struktur der Schneekristalle entschlüsseln und daraus ableiten, wie und unter welchen Bedingungen sich der Keim einer Lawine bildet. Für die Forscher ist es hoch spannend, eine Lawine in Superzeitlupe zu filmen. Radar soll ihren Weg aufzeichnen. Laser und Wärmebildkameras werden aufgebaut, um das Fließverhalten der Schneewalzen zu untersuchen.
Quelle: ZDF