zufällige Doku

Terra X: Labyrinthe – Magische Linien von Menschenhand (ZDF Doku)


Minos und der Stiermensch In den verschiedensten Kulturen rund um den Globus hatte das Labyrinth als magisches Symbol für Leben, Tod und Wiedergeburt große Bedeutung. So auch in der Sage von Minotaurus – halb Mensch, halb Stier -, der im berühmten Irrgarten auf Kreta gefangen saß. Das Labyrinth des Königes Auf der Suche nach den ersten Labyrinthen führt die Spur zunächst nach Kreta. In die Zeit der Minoer vor drei- bis viertausend Jahren. Der Wohlstand des Inselstaates kannte keine Parallelen. Kreta gehörte zu den größten Mächten jener Epoche. Das minoische Reich gilt als die Wiege der abendländischen Kultur. Seine Herrscher und Künstler wurden später als mythische Gestalten verehrt. Bis auf den heutigen Tag sind ihre kulturellen und technischen Leistungen bewundernswert – besonders in Malerei und Architektur. Grausame Rache Damals legte sich jedoch plötzlich ein düsterer Schatten über das unbeschwerte Land. Spätere Generationen hielten die Sage vom Labyrinth und vom Stiermenschen Minotaurus auf Münzen fest. König Minos opferte alljährlich die schönsten Stiere, die ihm der Herrscher der Meere, der Gott Poseidon, sandte. Eines Tages entstieg den Fluten ein so herrliches, vollkommenes Tier, dass der Monarch es nicht fertigbrachte, es zu töten. Er opferte ein anderes. Poseidon merkte den Betrug…