zufällige Doku

Terra X: Fata Morgana – Naturwunder und Zauberspuk (ZDF Doku)


Schnurgerade Asphaltstraßen, die bei flimmernder Hochsommerhitze einfach weggespiegelt sind, oder vorgetäuschte Wasserflächen mitten in der Wüste: Den optischen Trick der Natur nannte Goethe „einen Streif erlogener Meere“. Seit jeher narren flirrende Spukbilder die Sinne der Menschen – ob in den Sandmeeren des Orients, ob in unseren Breiten oder hoch oben im Norden am Polarkreis. Doch wie kommt das einzigartige Spektakel zu „einer festen Adresse“ in der Straße von Messina? Warum hat die Fata Morgana ausgerechnet in der Meerenge zwischen Sizilien und Kalabrien, wo sie nur selten Paläste über dem Wasser glitzern lässt, ihren melodischen Namen erhalten? Welche rätselhafte Figur verbirgt sich hinter der geheimnisvollen Schönen? Die mächtige keltische Göttin Morrigain Fata Morgana – Fee Morgane, Synonym für ferne Lockungen und Täuschungen, für unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte. Die spannende Suche nach der Zauberfrau führt nach Britannien, ins Reich der Kelten. Morrigain, die mächtige Muttergöttin des nordischen Olymp, verehrten die Menschen als Sinnbild für den ewigen Kreislauf des Lebens. Sie war schrecklich und schön, todbringend und heilend zugleich. Und eng verbunden mit der „Anderswelt“, dem Jenseits. König Arthur und die Ritter der Tafelrunde Jahrhunderte später entstand aus spärlichen historischen Fakten und fantasievollen Erzählungen die Artussage.