zufällige Doku

Terra X: Das Monster von Spitzbergen (Phoenix Doku)


Es ist ein Sensationsfund: ein gigantisches Monster mit Rückenwirbeln so groß wie Teller und mit Zähnen so lang wie Salatgurken, fast 17 Meter lang und 45 Tonnen schwer. Vor 147 Millionen Jahren kontrollierte dieser Pliosaurier, der Größte seiner Art, die Ozeane der Welt.

Als ein Forscherteam um den norwegischen Paläontologen Jörn Hurum vom Nationalen Historischen Museum Oslo auf der Eismeerinsel Spitzbergen die Entdeckung machte, wollten die Wissenschaftler ihren Augen nicht trauen. Einen solchen Giganten hatte man weltweit bisher nicht gefunden. Da es für ein Raubtier seiner Größe nie einen Gegner gab, war er der uneingeschränkte Herrscher der Tiefe, der T-Rex der Meere.

„Terra X“ folgt den Wissenschaftlern auf ihrer Expedition in den hohen Norden. In dichtem Schnee- und Eisregen, bei Temperaturen, die bis auf minus 10 Grad fallen, und Winden, die ihre Zelte zu zerreißen drohen, arbeiten die Forscher tagtäglich an die 18 Stunden, bis sie nach zwei Wochen ihren spektakulären Fund bergen können.

Neben den extremen Wetterbedingungen, denen sie ausgesetzt sind, müssen sie ständig vor Eisbären auf der Hut sein, die noch zu Hunderten in dieser Gegend zu Hause sind. Es ist ein risikoreiches Abenteuer, auf das sich die Forscher eingelassen haben.

Eingebettet in die sensationelle Entdeckung, Bergung und Untersuchung zeigt „Terra X“, wie dieses Monster gelebt hat, wie sein Verhalten und seine Jagdstrategien waren. Sein Aussehen – der Körper walähnlich und mit vier Flossen, sein Gebiss mit der Kraft, ein Auto zu zermalmen – wird mit modernster CGI-Technik rekonstruiert, ebenso seine marine Lebenswelt. Ein Fund, wie es ihn noch nie gab und nach dem Teile der Forschung neu gefasst werden müssen.