zufällige Doku

Supermensch – Die Heilkraft des Körpers – Der Feind in uns (BBC Doku)


Krebs ist die Krankheit der Wohlstands-Gesellschaft. Wenn die Lebenserwartung steigt, erhöht sich auch das Risiko an Krebs zu erkranken. Mittlerweile erkrankt jeder dritte Europäer an Krebs – deshalb konzentriert sich die medizinische Forschung auf die Bekämpfung dieser Krankheit. DER FEIND IN UNS beschäftigt sich mit den neuen Therapien, die mit Hilfe von Gentechnologie Viren und Pflanzengiften erstaunliche Erfolge erzielen.

Tumore können riesig groß werden. Diese Wucherungen im Körper werden bis zu 3,5 Kilo schwer, bevor sie den krebskranken Menschen das Leben kosten. Der Feind im eigenen Körper ist autonom: ein Tumor versorgt sich selbst, indem er Blutgefäße zu seiner eigenen Versorgung entwickelt. Doch der eigentliche Trick besteht darin, dass der Krebs das körpereigene Immunsystem austrickst. DER FEIND IN UNS zeigt mit spezieller Filmtechnik zum ersten Mal, was für ein außergewöhnliches Ding ein Tumor ist. In Zeitraffer-Aufnahmen wird sichtbar, wie sich der Parasit im Körper einnistet und ständig wächst und dann durch den Körper reist, um sich zu verbreiten.
Doch vielleicht stehen wir vor einer medizinischen Revolution: Die Lehrerin Diane Ranson hatte Unterleibskrebs. Doch ein Stück Rinde aus Afrika, mit dem die Krieger der Zulus ihre Speerspitzen vergifteten, hat ihren Krebs offenbar vernichtet. Das Gift greift die Blutgefäße des Tumors an, und zerstört sie – und damit stirbt auch der Krebs. Diane Ranson erfreut sich bis jetzt bester Gesundheit. Aber ist dieser Erfolg auch auf andere Menschen anwendbar, oder ein einmaliger Glücksfall?
Ein weiterer Pionier wider Willen ist der Mittdreißiger Jeff Allen. Er erkrankte am malignen Melanom – der bösartigen Form von Hautkrebs – und ließ sich als letzte Chance eine Impfung gegen den Krebs verpassen. Der Impfstoff enthält Viren und genetisch veränderte Krebszellen und sollte sein Immunsystem aktivieren, den Krebs zu bekämpfen. Die Behandlung scheint erfolgreich zu sein – selbst der Knochenkrebs als Folge des Melanoms ist mittlerweile nicht mehr nachweisbar. Selbst die behandelnden Ärzte sind über den Erfolg der Therapie erstaunt.