zufällige Doku

Spirituelle Glaubensgemeinschaft oder totalitäre Ideologie — Was ist Scientology? Teil 1


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Woran denken Sie, wenn Sie den Namen „Scientology“ hören? An eine moderne Glaubensgemeinschaft, an schillernde Hollywood-Prominenzen wie Tom Cruise oder John Travolta? Oder kommen Ihnen Begriffe wie „Sekte“ , „Psycho-Abhängigkeit“ und „Gehirnwäsche“ in den Sinn?

Die sogenannte „Scientology Church“ wurde 1954 von dem amerikanischen Science Fiction-Autor L. Ron Hubbard gegründet und scheidet seither die Geister.
Die einen schwören auf ihre Lehre und darauf, dass Scientology ihr Leben zum Positiven verändert habe. Die anderen, vor allem ehemalige Mitglieder und deren Angehörige, werfen der Organisation zweifelhafte und menschenverachtende Psycho-Methoden, totalitäre Strukturen und finanzielle Ausbeutung vor.

Immerhin hat die Organisation mittlerweile Niederlassungen in über 30 Ländern weltweit und ist in einigen davon als Religion anerkannt. Tatsache ist, dass Scientology im deutschsprachigen Raum heftig umstritten ist; der deutsche Verfassungschutz befand erstmals 1997, dass die Organisation zu beobachten sei, da Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung bestünden.
Scientology selbst tritt in den U.S.A. und in der westeuropäischen Öffentlichkeit als Kirche und Glaubensgemeinschaft auf und verweist sämtliche Anschuldigungen ins Reich der Verschwörungen und Hetzkampagnen.

Aber wie gefährlich ist Scientology wirklich und was ist Scientology eigentlich? Worin besteht die Lehre des L. Ron Hubbard, welche ideologischen Inhalte werden transportiert und wie ist der Konzern organisiert? Um das zu erhellen disktutieren Sabina Grömmer und Jorit D. Posset mit diesen Gästen: