zufällige Doku

Smoke on the water – Die Geschichte des Montreux Jazz Festival (ZDF Doku)


Das Montreux Jazz-Festival ist eines der berühmtesten Musikfestivals der Welt – eine Viertelmillion Menschen pilgern jedes Jahr im Juli in das Schweizer Städtchen am Genfer See. Von Aretha Franklin, Ray Charles, Miles Davis, Queen über Deep Purple, Herbert Grönemeyer bis hin zu Prince und Santana sind dort seit 1967 fast alle Stars der internationalen Musikszene aufgetreten. Bis heute leitet Gründer Claude Nobs das Festival. In seiner Heimatstadt Montreux startete der gelernte Koch vor 42 Jahren die kleine Provinzveranstaltung, die sich zum internationalen Event entwickelte. Großen Anteil daran hatte eine Beinahe-Katastrophe, als 1971 während eines Auftritts von Frank Zappa & The Mothers das Casino von Montreux bis auf die Grundmauern abbrannte. Claude Nobs, ebenfalls unter den Zuschauern, rettete durch seinen selbstlosen Einsatz zahlreiche Zuschauer und vor allem Kinder aus dem Inferno. Das Ereignis inspirierte Deep Purple zu einem ihrer größten Hits und und setzte „Funky Claude“, dem verrückten Claude, mit „Smoke on the water“ ein Denkmal – der Titel eine Anspielung auf den über den Genfer See ziehenden Rauch des brennenden Casinos.

Claude Nobs hat die ZDF-Autoren Ekkehard Wetzel und Frank Zervos im Garten seines Chalets empfangen, als sie den Festivalleiter während des Montreux Jazz-Festivals 2008 begleitet haben. Hautnah folgen sie ihm backstage und sind dabei, wenn Nobs die Weltstars hinter der Bühne und in seinem Privatanwesen „Le Picotin“ begrüßt. In sehr persönlichen Interviews erzählen Stars wie Quincy Jones, Joe Sample oder Nils Landgren von „ihrem Montreux“ und ihrer Bewunderung für Claude Nobs. Exklusive Konzertausschnitte aus dem großen Filmarchiv des Festivals, wie z.b. von Miles Davis, Jamiroquai, Ella Fitzgerald, R.E.M., James Brown und den Black Eyed Peas, lassen besondere Momente aus über vier Jahrzehnten Revue passieren und machen den Film zu einem einzigartigen Dokument der Musikgeschichte.