zufällige Doku

Schätze der Welt – Ägyptisches Welterbe (ARD Doku)


Die Königsstadt Theben, am Ostufer des Nils gelegen, beherrschte vier Jahrhunderte lang Ägypten und war zeitweilig Zentrum des östlichen Mittelmeerraumes. Seine Blütezeit erlebte Theben im Neuen Reich während der 18. Dynastie, deren Pharaonen ihren unermesslichen Reichtum zur Verschönerung ihrer Residenz einsetzten. Das „hunderttorige“ Theben war so groß, dass heute die Orte Luxor, Karnak und die umliegenden Dörfer das ursprüngliche Gebiet nicht bedecken können. Unermesslich alt war der Hauptort Oberägyptens schon um 1280 v. Chr. und trotzdem vergänglich, weil er aus getrockneten Nilschlammziegeln gebaut wurde. Nur die Tempel aus Stein sind geblieben: Der Luxor-Tempel und die riesige Tempelstadt von Karnak; der Amun-Tempel von Karnak, der größte Sakralbau der Welt. Der Luxor-Tempel, mit Karnak durch eine drei Kilometer lange, von Sphingen gesäumte Allee, verbunden, war das zweitwichtigste Heiligtum Thebens. Die Gott Amun geweihte Anlage besitzt außer einer Fülle von Reliefs riesige Statuen von Ramses II., der wie kein anderer Herrscher Theben mit Denkmälern geschmückt hatte.