zufällige Doku

Quarks & Co.: Was Knochen erzählen (WDR Doku)


Dass die Menschen der Vergangenheit ein Volk von Zwergen gewesen sein müssen – dieser Gedanke hat wohl schon jeden beschlichen, der schon mal zu Besuch in einer mittelalerlichen Burg war und sich über die niedrigen Türen, winzigen Betten oder kleinen Rüstungen gewundert hat. Und deshalb ist es gängige Meinung, dass die Menschen im Lauf der Geschichte konstant größer geworden sind. Ob das wirklich stimmt, ist aber fraglich, und entsprechende Untersuchungen schwierig. Denn es gibt große Unterschiede zwischen einzelnen Regionen und Bevölkerungsgruppen. Um die Entwicklung des Größenwachstums wirklich beurteilen zu können, braucht man also eine Reihe von Knochenfunden aus derselben Gegend, und zwar über eine lange Zeit. Das gibt es nur ganz selten – doch zu den Glücklichen, die eine lückenlose Dokumentation von Knochenfunden in ihrer Gegend aufweisen können, gehören die Paläoanthropologen der Universität Jena.