zufällige Doku

Plan B für Europas Jugend (3sat Doku)


Mit sparen allein kommt Europa nicht auf die Beine. Die Menschen in den Krisenländern brauchen eine Wachstumsperspektive, um nicht in Depression zu versinken. Ganz besonders gilt das für Europas Jugend.
Am 30. Januar setzen sich die EU-Regierungschefs erneut an einen Tisch, um über die Zukunft Europas zu reden. Doch diesmal soll es nicht nur um die immer noch drängende Frage des Schuldenabbaus gehen. Da glaubt man mit den diversen Sparpaketen die Weichen für Europa erstmal gestellt zu haben. Nein, diesmal geht es vor allem dem Duo Merkel-Sarkozy um einen Pakt für mehr Jobs und Beschäftigung als zweiten Schritt für die Stabilisierung des Kontinents.

Ein Hoffnungsschimmer vor allem für Europas Jugendliche, denn sie sind die größten Verlierer der Finanz- und Wirtschaftskrise. Jeder fünfte Europäer unter 25 Jahren ist arbeitslos, obwohl viele von ihnen gut ausgebildet sind. In Portugal spricht man von einem verlorenen Jahrzehnt für die Jugend, in Italien sogar von einer verlorenen Generation. Gleichzeitig suchen Unternehmen in Deutschland händeringend nach qualifizierten Facharbeitern und können Stellen nicht besetzen.

Für eine breite wirtschaftliche Erholung braucht Europa beides: stabile Finanzen und Wirtschaftswachstum. Und einen Plan B für die Zukunft von Europas Jugend.