zufällige Doku

Österreich – Alltag unterm Hakenkreuz (ORF Doku)


Zu Beginn wurde gejubelt: Österreich wurde zur Ostmark. Die meisten Bewohner glaubten an eine bessere Zukunft — Wirtschaftsaufschwung durch Rüstungsindustrie, Lösung der Wohnungsnot durch die Vertreibung der Juden, sinkende Arbeitslosigkeit und steigender Lebensstandard. Den „Glücklichen unter dem Hakenkreuz“ standen aber Zehntausende gegenüber, die von einem Regime verfolgt wurden, das Angst und Terror in die Familien trug. Die offiziellen Filmdokumente ab 1938 sind geschönte Propagandabilder. Amateurfilmer dokumentierten gewollt und ungewollt die antisemitischen Ausschreitungen nach dem sogenannten „Anschluss“, die Schrecken des Kriegs, die Lebenswirklichkeit im Ghetto – den Alltag der Österreicher von 1938 bis 1945. Der Film zeigt den österreichischen „Alltag unterm Hakenkreuz“.