zufällige Doku

Mein Gehirn lässt mich im Stich – Leben nach dem Schlaganfall (Phoenix Doku)


Kirsten G. steht mitten im Leben, als ein Schlaganfall sie völlig unvorbereitet trifft. Sie ist 31 Jahre alt, beruflich erfolgreich als Betriebswirtin, sportlich und reiselustig. „Ein Leben auf der Überholspur“, wie sie selbst sagt, „keine Zeit zum Nachdenken.“ Ein Riss in der Halsschlagader war unentdeckt geblieben, ein Gerinnsel hatte sich gebildet und war ins Gehirn gewandert. Anfangs ist Kirsten G. zuversichtlich, dass sie spätestens in ein paar Wochen wieder die alte sein wird – „wie nach einem Beinbruch“. Von dem Neurologen aber hört sie, dass sich in den ersten sechs Monaten ihr Zustand kaum ändern wird.
Sie ist halbseitig gelähmt, sie, die immer „autonom und autark“ war, ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen – bei der Fortbewegung, der Nahrungsaufnahme, auf der Toilette. Kirsten G. nimmt den Kampf auf, den „Kampf ihres Lebens“.

Zwei Jahre lang hat der Autor Wolfram Seeger Betroffene beobachtet und mit ihnen und ihren Freunden einfühlsame Gespräche geführt.