zufällige Doku

Mama Rainbow – Schwule, Lesben und ihre Mütter in China (deutsche Untertitel)


Für chinesische Eltern ist es eine Tragödie, wenn sie herausfinden, dass ihr Sohn oder ihre Tochter schwul bzw. lesbisch ist. Sie sehen die Familientradition in Gefahr, die darauf bedacht ist, möglichst einen Nachkommen zu zeugen. Deshalb lehnen fast alle chinesischen Eltern ihre Kinder ab, wenn sich outen.

Viele Schwule und Lesben wagen diesen Schritt deshalb erst gar nicht und leben versteckt – oft auch in traditionell heterosexuellen Ehen. Dass es nicht wenige sind, beweist allein die Stastitik. Zwischen 60 und 130 Millionen Schwule und Lesben leben in China. Sichtbar sind sie aber nur in den großen Städten wir Peking, Shanghai und Guangzhou. Dort findet sich auch die erste Generation von Eltern, die ihre queeren Kinder akzeptieren und öffentlich für ihre Rechte eintreten.

Der chinesische Aktivist und Filmemacher Fan Popo hat diese Eltern mit ihren Söhnen und Töchtern porträtiert. Dankenswerter Weise hat er queerblick einen Ausschnitt seiner Doku „Mama Rainbow“ zur Verfügung gestellt. Die Langfassung kann unter info@queercomrades.com (bitte in Englisch anschreiben) bestellt werden.

queerblick e.V. dankt Regisseur Fan Popo und Stijn Deklerck von der chinesischen Organisation „Queer Comrades“ für das Vertrauen, „Mama Rainbow“ in deutscher Fassung zeigen zu dürfen.

Mehr Informationen: ww.queercomrades.com/ (in Englisch)