zufällige Doku

König Juan Carlos und Königin Sophia von Spanien (PHOENIX Doku)


Juan Carlos war von Diktator Franco als König eingesetzt worden. Es gab lange Befürchtungen, dass er nur der „Ziehsohn“ des rigiden Generals wäre, dessen Erbe er weiterführen sollte. Doch der König von Spanien erwies sich mehr als einmal als ein Vertreter von Demokratie und Freiheit. Schon im Alter von zehn Jahren war Juan Carlos von seinen Eltern getrennt worden. Während die königliche Familie im portugiesischen Exil bleiben musste, lebte der Kronprinz allein in Madrid unter der Kontrolle des Caudillo. In dem Maße, in dem Franco Einfluss auf seine Erziehung nahm, verschlechterte sich das Verhältnis zum Vater. Auch der tragische Tod des jüngeren Bruders Alfonso belastete die Familienbande schwer. Heute ist der König Vater von drei erwachsenen Kindern und stolzer Großvater. Streng nach der „Magna Carta“ der Monarchie wird sein Sohn Felipe einmal den Thron besteigen. Nach zahlreichen Affären hatte der Kronprinz 2004 die Fernsehmoderatorin Letizia Ortiz vor den Traualtar geführt und damit viele Konventionen gesprengt, denn die Braut war bürgerlich und überdies geschieden. Der Film erzählt die private und öffentliche Geschichte eines ungewöhnlichen Monarchen, der lange schwieg, um schließlich freie Wahlen auszurufen und seine eigene Macht zu beschneiden.

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