zufällige Doku

Katastrophen der Vorzeit – Tot auf dem Nil (phoenix Doku)


Schon vor 5.000 Jahren, lange vor Tut-ench-Amun, Ramses und Nofretete, gab es in Ägypten die erste Hochkultur. Fast tausend Jahre dauerte das Alte Königreich an, ehe es vor 4.200 Jahren ein plötzliches Ende fand. Der Film geht der Theorie des Londoner Archäologen Fekri Hassan nach, der eine Klimakatastrophe für den Untergang verantwortlich macht. Fekri Hassan zweifelt an der bisherigen Annahme, der Tod eines Pharaos hätte das Alte Königreich in einen tiefen politischen Konflikt gestürzt. Hassan fand Beweise für etwas weitaus Vernichtenderes als politische Unruhen. Hieroglyphen in einem Grabmal künden von verheerenden Hungersnöten und von den Leiden des einfachen Volkes. Überreste von Tausenden Leichen im Nil-Delta weisen auf eine Gesellschaft hin, die zum Ende des Alten Königreiches in Hunger und Armut lebte — und nicht nur in Ägypten, sondern auch im Mittleren Osten und in Nordafrika. Ein heftiger klimatischer Umschwung soll zur Vernichtung des Reiches geführt haben. Die Klimakatastrophe war verantwortlich für entsetzliche Verzweiflungstaten: Um den Hunger zu stillen, aßen die Ägypter Unrat, Leichen, Aas, Hunde und sogar ihre eigenen Kinder.

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