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Kalter Krieg – Geheime Satelliten


Ein Spionagesatellit ist ein Satellit im Weltall, der mit einer hochauflösenden optischen Kamera, Radar oder anderer Sensorik ausgestattet ist, um die Erdoberfläche abzulichten. Eine zweite Art von Spionagesatelliten belauscht Kommunikation im Radiobereich. In den Jahren 1994 und 1995 gestartete US-amerikanische Spionagesatelliten verwenden dazu Parabolantennen mit 150 m Durchmesser. Es handelt sich um spezielle Erdbeobachtungssatelliten, die primär zu militärischen Zwecken verwendet werden. Die so gewonnenen Bilder bzw. andere Daten werden ausgewertet, um beispielsweise Informationen über Truppenbewegungen, Truppenstärke, Kampfhandlungen oder Ähnliches zu gewinnen. Auch Naturkatastrophen oder zivile Unglücke lassen sich mithilfe dieser Satelliten beobachten. Um eine möglichst hohe Auflösung des Zielgebietes zu erhalten, werden Spionagesatelliten zur Beobachtung in einen niederen Orbit abgesenkt und später wieder angehoben. Dieses Vorgehen ist sehr teuer und beschränkt die chemisch angetriebenen Satelliten stark in ihrer Lebensdauer. Es begründet jedoch in der Hauptsache den Qualitätsunterschied zu zivilen Erdbeobachtungssatelliten.

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