zufällige Doku

Jonestown – Todeswahn einer Sekte (ARD/arte/3sat Doku)


Traurige Berühmtheit erlangte die Siedlung Jonestown im Nordwesten Guyanas, als sie im Jahr 1978 zum Schauplatz der Massentötung von über 900 Anhängern des Sektenführers Jim Jones wurde. Der Dokumentarfilm erhellt die Hintergründe dieses größten Massenselbstmordes der Geschichte. Ausgelöst wurde er durch die Ankündigung, dass der US-amerikanische Kongressabgeordnete Leo Ryan die Siedlung Jonestown aufsuchen wolle, um Gerüchten nachzugehen, wonach US-Staatsbürger gegen ihren Willen in der Siedlung festgehalten würden. Angeblich soll es in der Sektensiedlung immer wieder zu körperlicher Gewalt gegenüber den Sektenmitgliedern und zu sexuellem Missbrauch an Kindern und Erwachsenen gekommen sein. Als Reaktion auf den angekündigten Besuch soll der Sektenführer Jim Jones seine Anhänger zum Selbstmord genötigt haben. 24 Stunden nach dem Besuch des Kongressabgeordneten starben fast alle Sektenmitglieder sowie der Abgeordnete Ryan und Jones selbst.