zufällige Doku

Ingrid Bergman (arte Doku)


Sie war zweifellos eine der besten Schauspielerinnen ihrer Zeit. Nicht nur ihre Schönheit, sondern vor allem ihre Rollengestaltung machten Filme wie „Casablanca“, „Das Haus der Lady Alquist“, „Stromboli“ und „Anastasia“ zu Klassikern.

Ihr Name steht für Schönheit, Anmut, Talent und Stil. Ihre unvergleichliche Ausstrahlung verdankt sie ihrer Natürlichkeit und Verletzlichkeit. Aber Ingrid Bergmans Geschichte erschöpft sich nicht in ihren Leinwanderfolgen, sondern ist weitaus tiefschichtiger und wechselvoller.

Von einschneidender Bedeutung war der Skandal, den sie als verheiratete Frau durch ihre Romanze mit dem ebenfalls gebundenen italienischen Regisseur Roberto Rossellini auslöste. Für ihn verließ sie ihren ersten Mann, Petter Lindström, und ihre damals elfjährige Tochter Pia. Mit Rossellini hatte sie drei weitere Kinder, Robertino sowie die Zwillinge Isabella und Isotta. Die Ehe dauerte nur sieben Jahre. In dieser Zeit verschwand die Bergman von den amerikanischen Leinwänden, auf die sie erst nach ihrer Trennung von Rossellini zurückkehrte.

In dem liebevollen Porträt Ingrid Bergmans decken ihre Töchter Pia Lindström und Isabella Rossellini neue Aspekte der Persönlichkeit ihrer Mutter auf. Die Dokumentation zeichnet das Leben der Schauspielerin von ihrer Kindheit in Schweden bis zu ihrem frühen Tod 1982 nach, als sie mit 67 Jahren einem Brustkrebsleiden erlag.

Wunderbare, bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen, darunter Familienfilme, und viele Ausschnitte aus Spielfilmen und Wochenschauen, illustrieren den Werdegang einer großartigen Schauspielerin.