zufällige Doku

hitec: Technik gegen Hunger – Entwicklungshilfe in Äthiopien (3sat Doku)


Äthiopien ist „Hungerland“. Zumindest in den hiesigen Medien. Dabei hat das Land auch eine andere Seite: Das Wirtschaftswachstum der Hauptstadt Addis Abeba beträgt jedes Jahr mehr als fünf Prozent. Längst ist das Land für ausländische Investoren interessant geworden.

Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, kurz GTZ, hat ihre Arbeit im Land dieser Situation angepasst und die Entwicklungshilfe verändert. Die deutschen Entwicklungshelfer beschränken sich nicht mehr nur darauf, Getreide zu verteilen und Brunnen zubohren.

Entwicklungshilfe – mehr als Verteilung von Nahrungsmitteln
Die Ingenieure und Wissenschaftler aus Deutschland wollen die Industrialisierung des Landes vorantreiben, denn Länder, die eine gewisse Schwelle der Industrialisierung erreicht haben, sind weniger abhängig von Wetter und Ernte. So sollen in Äthiopien nun landesweit 13 Universitäten für mehr als 100.000 Studenten entstehen. Im Rahmen dieses Projekts werden äthiopische Architekten, Ingenieure und kleine Baufirmen qualifiziert.