zufällige Doku

Geheimnisvolles Kyoto – Schreine, Tempel, Bogenschießen (WDR Doku)


Die Kultur Japans und die tiefe Religiosität der Japaner verbinden sich auf ungewöhnliche Weise im Bogenschießen. Es hat in Japan eine weit über tausendjährige, tief im Zen-Buddhismus wurzelnde Tradition und ist auch für den ganz normalen Japaner nicht nur ein Sport, sondern gilt in erster Linie als geistiges Training, als Mittel der Charakterbildung. Der kaiserliche Bogenbaumeister Kanjuro Shibata führt in Kyoto einen jahrhundertealten Familienbetrieb, seine Kunden sind Liebhaber exklusiven Kunsthandwerks.

„Der Weg des Bogens“ – Kyudo – so heißt die Kunst des japanischen Bogenschießens. Sie ist Sport und Meditation zugleich, keineswegs nur eine Frage der Kraft und für Männer und Frauen jeden Alters geeignet. Sogar Kinder können Kyudo lernen, wie der Film in einer eindrucksvollen Sequenz zeigt.

Schauplatz ist die alte Kaiserstadt Kyoto, Hauptfigur der 21. kaiserliche Bogenbaumeister Kanjuro Shibata. Seine Werkstatt trägt die Patina eines jahrhundertealten Familienbetriebs, seine Kunden sind Liebhaber exklusiven Kunsthandwerks.

Der Film beobachtet Meister und Kunden bei der Arbeit und in der Familie, verbindet Alltagsszenen mit außergewöhnlichen Ereignissen. Zwei Höhepunkte sind der jährliche nationale Kyudowettkampf im Garten des Kaiserpalastes Kyoto und das 7-5-3-Fest, eine farbenfrohe Shinto-Zeremonie.