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Gefährliches Calcium? (arte HD Doku)


Calciumverbindungen sind lebenswichtig für Pflanzen, Tiere und Menschen. So bestehen Skelett und Zähne aus Calciumphosphat beziehungsweise Kalk. Doch Kalk kann auch todbringend sein, wenn es sich in Organen und Gefäßen ablagert.Calcium gehört zu den am häufigsten vorkommenden Elementen auf der Erde. Ohne Calcium und seine Verbindungen, vor allem mit Phosphor, würde die Menschheit nicht existieren. Nur von diesen Bausteinen des Lebens Calcium und Phosphor redet kaum einer. Dabei bestehen aus Calciumphosphat, auch Kalk genannt, beispielsweise Skelett und Zähne. Calciumverbindungen lassen auch die Zellen funktionieren. Ohne sie könnte der Mensch nicht gehen, denken und fühlen. Aber diese Kalk-Verbindungen können auch tödlich sein: Wenn Kalk sich dort ablagert, wo er nicht hingehört, in Gefäßen und Organen. Wäre Verkalkung eine Krankheit, wäre sie die häufigste weltweit. Auf dem Totenschein steht aber nicht „Verkalkung“ als Todesursache, sondern Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen, alles Krankheiten, die mit Verkalkung eng verbunden sind. Doch viele Ärzte nehmen Verkalkungen nur als lästige, aber unaufhaltsame Begleiterscheinung wahr, betrachten sie als normalen Alterungsprozess. Dabei gibt es seit 40 Jahren Untersuchungen, die belegen, dass Verkalkung ein aktiver und kein passiver Prozess im Körper ist. „Alles, was Medizinern über Verkalkung gelehrt wird, ist entweder völlig falsch oder unvollständig“, sagt Douglas Mulhall, ein amerikanischer Wissenschaftsjournalist. Seit Jahren ist er der „Zeitbombe Verkalkung“ auf der Spur, koordiniert und bündelt Forschungsergebnisse. Die Dokumentation wartet mit erstaunlichen Antworten auf die Frage auf, warum diese Forschung nicht auf breiterer Ebene unterstützt wird, und fragt gleichzeitig nach Therapiemöglichkeiten für Patienten, die von Verkalkung betroffen sind.

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