zufällige Doku

Gas Monopoly (arte Doku)


Woher nehmen wir das Gas, das wir so dringend benötigen und von dem wir geradezu abhängig sind? Um eine Antwort zu finden, hat sich der Journalist Martin Leidenfrost aufgemacht, die neuralgischen Punkte des internationalen Gasgeschäfts genauer zu untersuchen. Seine Recherchen haben ergeben, dass Gas nicht nur ein Geschäft ist, es ist auch Politik, Intrige, Emotion. Überall auf der Welt sind Menschen abhängig vom Gas, aber dennoch ist es kaum Thema, weder in den Medien noch in den Alltagsdiskussionen der Menschen. Über Erdöl weiß jeder Bescheid und jeder diskutiert darüber: Entweder über den steigende Benzinpreis oder über die Produktpalette, die aus Erdöl hergestellt wird oder in der es enthalten ist.
Außerdem wird viel über Öl fördernde Länder und deren Möglichkeiten, durch Verknappung wirtschaftlichen und politischen Druck auszuüben, gesprochen. Und auch über Katastrophen für die Meere und ihre Bewohner, wenn mal wieder ein Öltanker havariert, oder über die Endlichkeit des Brennstoffs, wird viel berichtet. Aber ließe sich nicht vieles von dem entsprechend über Gas diskutieren? Woher kommt dieser Rohstoff, der wie das Öl ein fossiler ist? Wer fördert das Gas, und wer macht damit
Geschäfte? In seinem Dokumentarfilm „Gas Monopoly“ geht der österreichische Journalist Martin Leidenfrost genau diesen Fragen nach. Er begibt sich auf eine Reise zu den Schlüsselstellen des internationalen Gasgeschäfts. Und stößt dabei auf Intrigen, Machtspiele und äußerst schmutzige Deals.