zufällige Doku

Fleischlos glücklich? …und Fisch gibt’s auch nicht! (PHOENIX Doku)


Ich esse gerne Fleisch und Wurst, aber nach der Silvestergans ist Schluss. Das ist mein Vorsatz für das neue Jahr: Ich werde Vegetarierin auf Zeit und verzichte (zumindest erst einmal) ein halbes Jahr lang auf Fisch und Fleisch. Kein Tier soll wegen mir mehr sterben. Die Massentierhaltung findet ab jetzt ohne mich statt, und alles wird dokumentiert im Ernährungs-Tagebuch. Mein Metzger wird eine gute Kundin verlieren, mein Fleisch essender Mann knurrt, mein Arzt rät mir dazu. Das ist die Ausgangslage.

Es gibt gute Gründe, vegetarisch zu leben: 18% der globalen Klimagase werden durch die Fleischproduktion verursacht. Das ist mehr als der Autoverkehr. Für die Rindfleischproduktion wird der Amazonas gerodet. Von Fleisch werden viel weniger Menschen satt als von Getreide. Auch gesundheitlich spricht alles dafür, seinen Fleischkonsum zumindest zu reduzieren, wenn nicht sogar einzustellen. Wie wird es mir ergehen, wenn ich von einem Tag auf den anderen zum Vegetarier werde? Fällt mir der Verzicht schwer?

Ich treffe eine Ökoberaterin, die ausrechnet, was ich der Umwelt an CO 2 erspare, einen vegetarischen Ernährungsberater, der mir sagt, worauf ich achten muss bei der Umstellung, und einen veganen Koch, der mich davon überzeugen will, dass eine Soja-Ersatz-Roulade genauso schmeckt wie eine echte Rinderoulade. Ein ehrlicher Selbstversuch mit einer kleinen Krise zwischendurch und vielen neuen Erkenntnissen.