zufällige Doku

Ernährung – Nur der Grenzwert entscheidet über den Skandal


Die Begriffe ökologische Landwirtschaft, biologische Landwirtschaft oder Ökolandbau bezeichnen die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die auf der Grundlage möglichst naturschonender Produktionsmethoden unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und des Umweltschutzes geschehen soll. Die ökologische Landwirtschaft verzichtet auf den Einsatz bestimmter Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger, sowie auf Wachstumsförderer und Gentechnik, wie sie in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Den Erzeugnissen der ökologischen Landwirtschaft sollen vor dem Verkauf als Bio-Lebensmittel keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe zugefügt werden. Hefeextrakt ist die gewöhnliche Bezeichnung für Autolysate aus Hefe, also Konzentrationen von Hefezellen, die abgestorben und aufgelöst sind, so dass die Verdauungsenzyme die Proteine in einfachere Substanzen zerlegen. Es handelt sich um ein feines, gelbbräunliches und wasserlösliches Pulver. Hauptbestandteile sind Peptide, freie Aminosäuren, Purine und Pyrimidine sowie Vitamine der B-Gruppen. Hefeextrakte werden in einer Vielzahl von Lebensmittel verwendet. Autolysierte Hefe ist eine Quelle für eine Vielzahl von Aminosäuren wie der Glutaminsäure (Amino-Glutarsäure) und deren Salze. Da Hefeextrakt kein Chemieprodukt ist, besitzt es keine E-Nummer und gilt nach Gesetz nicht als Geschmacksverstärker, obgleich es Salze der Glutaminsäure, wie beispielsweise chemisch identisch mit dem Lebensmittelzusatzstoff Mononatriumglutamat (auch: Natriumglutamat, Natrium-L-glutamat-Monohydrat, Lebensmittelzusatzstoff E 621) enthalten kann. Eine Vielzahl andrer Lebensmittel enthalten ebenfalls Salze der Glutaminsäure, wie Tomaten, Muttermilch, Käse, Milchprodukte (Parmesan 7 % Glutaminsäure Quelle Souci Fachmann Kraut) und gelten auch nicht als Geschmacksverstärker. Jedes tierische Lebensmittel, das Eiweiß enthält, enthält es auch Glutaminsäure. So enthält der menschliche Körper anteilig etwa 1,6-2 kg Salze der Glutaminsäure. Indem man also Lebensmitteln Hefeextrakt zusetzt, können auch Produkte, die als „frei von Zusatz von Geschmacksverstärkern“ gekennzeichnet sind, Glutamatinsäure enthalten. Hefeextrakt besteht zu ca. 7 % aus Glutaminsäure also wie z.B Parmesan. Der wesentlich wichtigere Bestandteil von Hefeextrakt sind sogenannte Ribonukleotide. Die Preisbildung im Handel mit Hefeextrakt findet aufgrund des Gehalts von Nukleotiden statt. Je höher deren Anteil ist, desto höher ist der zu erzielende Preis. Hersteller verwenden beispielsweise die beim Brauprozess anfallende Hefe als Grundlage zur Herstellung von Hefeextrakt.

#ernaehrung #lebensmittel