zufällige Doku

Ein Leben für Myanmar


Für die Birmanen verkörpert Aung San Suu Kyi Freiheit und Demokratie. Der Westen, der ihren Namen mit Frieden und Versöhnung in Birma gleichsetzt, zeichnete sie 1991 mit dem Friedensnobelpreis aus. Doch Aung San Suu Kyi bezahlte ihren ungebrochenen Widerstand gegen die Militärjunta mit 14 Jahren Freiheitsentzug. In all den Jahren durfte sie nicht einmal nach England reisen, um ihren todkranken Ehemann zu besuchen.

Dieses bewegende Porträt zeigt Aung San Suu Kyi auch als Privatperson, die trotz großer Opfer von ihrer Familie, ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann, ihren Kindern und Freunden stets ermutigt wurde, den Kampf für die Freiheit fortzusetzen.

2010 übergab die birmanische Junta zwar das Zepter einer Zivilregierung mit demokratischem Anstrich, die Macht liegt jedoch weiterhin in Händen des Militärs. Seit Aufhebung ihres Hausarrests im November 2010 bereist Aung San Suu Kyi das Land und wirbt für ihre Vorstellung von wahrer Demokratie, doch die Regierung beobachtet ihr politisches Tun mit Argusaugen.