zufällige Doku

Dorfkinder erzählen – Erinnerungen ans Landleben (SWR Doku)


Ein Leben ohne Fernseher, ohne Computer, manchmal sogar ohne elektrisches Licht. Viele, die auf dem Land aufgewachsen sind, haben es so erfahren. Und nicht nur das: Ganz selbstverständlich erledigten Kinder harte körperliche Arbeit, mussten auf dem elterlichen Hof schon früh mithelfen und übernahmen die Verantwortung für die jüngeren Geschwister. Aber es gab auch die Freude daran, die Natur zum Spielplatz und viele Tiere um sich zu haben. Eine Kindheit auf dem Land vor fünfzig, sechzig Jahren, die sah auf jeden Fall sehr viel anders aus als heute. Davon erzählen in dem Film ehemalige Land- und Dorfkinder, die im Südwesten aufgewachsen sind. Dazu gehört Georg Thoma aus dem Schwarzwald, der schon als junger Bub schwere Arbeit auf dem Hof der Eltern übernehmen musste, im Winter nur mit Skiern zur Schule kam und später als Olympiasieger im Skispringen zum Idol seiner Generation wurde. Oder Heinrich aus Lörrach, der mit elf Geschwistern aufwuchs und sich mit seinen Brüdern die Badehose teilen musste. Oder Ingrid aus Hohenlohe, die sich noch gut daran erinnern kann, wie in der Dorfschule mehrere Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden. Mit umfangreichen historischen Aufnahmen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und attraktiven Landschaftsaufnahmen bietet der Film eine anrührende Zeitreise zu den Kindheitserinnerungen der Menschen im Südwesten.