zufällige Doku

Die Lindbergh-Affäre 1936 (HD Doku)


1929 heiratete Lindbergh Anne Spencer Morrow, die Tochter des Geschäftsmanns und Politikers Dwight Morrow, der er ebenfalls das Fliegen beibrachte. Anne begleitete später ihren Mann auf seinen Flügen als Kopilotin und Funkerin. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor. Am 22. Juni 1930 wurde ihr Sohn Charles III. geboren. Knapp zwei Jahre später, am 1. März 193 wurde das Kind von Unbekannten entführt, die 50.000 Dollar Lösegeld verlangten. Am 12. Mai wurde das Kind tot aufgefunden. Aufgrund von Lindberghs Berühmtheit erregte der Fall großes Aufsehen. Für die Tat wurde der deutschstämmige Bruno Richard Hauptmann verurteilt und 1936 hingerichtet. Hauptmann bestritt stets die Tat, und bis heute gibt es Zweifel an seiner Schuld. Die Lindbergh-Entführung ist von Agatha Christie in ihrem Roman Mord im Orient-Express literarisch verarbeitet worden. Auf der Suche nach Ruhe zog das Ehepaar Lindbergh mit seinen Kindern von den USA nach England, wo es zunächst in einem kleinen Dorf in der Grafschaft Kent lebte und später von dort nach Frankreich ging. Auf Ersuchen des US-Militärs und in seiner Funktion als Oberst des U.S. Army Air Corps reiste Lindbergh in den folgenden Jahren mehrmals nach Deutschland, um über die deutsche Luftrüstung zu berichten. Dabei traf er sich auch mit hochrangigen NS-Größen wie Hermann Göring, von dem er im Oktober 1938 das Großkreuz des Deutschen Adlerordens verliehen bekam. Erst im Frühjahr 1939 kehrte das Ehepaar Lindbergh wieder in die Vereinigten Staaten zurück.