zufällige Doku

Die Kokainjäger (ARD Doku)


Fahnderglück: Hinter der Verkleidung des Handschuhfachs stecken in einem festen Plastiksack fünf Kilogramm Kokain. Der Marokkaner war mit einem alten BMW auf der A3 unterwegs, kam aus Holland und wollte nach Frankfurt. Bei Limburg hat ihn die Mobile Kontrollgruppe des Zolls gestoppt. Auf ihre Spürnase können sich die Männer vom Zoll oft verlassen, freut sich Michael Stange. Jetzt schauen sich die Fahnder an, was im Gepäck des Drogenkuriers sonst noch interessant ist. Drei Handies hat er dabei. Viele gespeicherte Telefonnummern. Und eine Liste mit Adressen. Offenbar von früheren Lieferungen. Vielleicht führt die Spur zu den Drahtziehern im Hintergrund. Der Autor Rütger Haarhaus hat sich an die Fersen der Drogenfahnder vom Zoll geheftet. In drei Vierteln der Fälle, in denen harte Drogen beschlagnahmt werden, handelt es sich um Kokain. Die Abteilung OK, Organiserte Kriminalität, ermittelt aber auch ganz unsichtbar. Im Fahndungsamt des Zolls steht das Herzstück der Telefonüberwachung: ein Computer, in dem zehntausende Gespräche mitgeschnitten werden. Ein mühsames Geschäft, die oft fremdsprachigen Telefonate zu übersetzen und auszuwerten. Verdeckte Ermittlungen haben den Fahndern in einem besonders brisanten Kokainfall zum Erfolg verholfen. Ein Mann aus der Dominikanischen Republik hat 50 Kilogramm Kokain mit Teenager-Kurieren nach Deutschland geschmuggelt. Die Drogen haben die jungen Leute als Touristen getarnt im Körper transportiert. Heute muss Michael Stange als Zeuge vor Gericht aussagen. Alle warten auf das Urteil.

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