zufällige Doku

Die größten Eroberer der Geschichte – Spartakus (BBC Doku)


Es ist wenig bekannt, von dem Mann, dessen Name in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Manche vermuten, Spartacus stamme aus Thrakien, doch tatsächlich bleibt seine Herkunft ein Geheimnis. Nur eines ist sicher – zusammen mit seiner Frau wird er gefangen genommen, landet 73 v. Chr. auf dem Sklavenmarkt in Rom und wird nach Capua in eine Gladiatorenschule verkauft. Schnell zeigen sich Spartacus‘ Kampfkünste – er schließt Freundschaft mit Crixus und Oenomaus, seinen späteren Kampfgefährten. In seinem ersten offiziellen Kampf in der Arena sieht sich Spartacus gezwungen, seinen feigen Gegner auf Wunsch des Volks und seines Herrn zu töten, was ihm zuwider ist. Von da an plant er seinen Ausbruch, und er flieht mit ca. 70 anderen Sklaven noch im gleichen Jahr. Seinen römischen Verfolgern bringt er eine empfindliche Niederlage bei und verschafft sich somit einen Vorsprung. Schnell wird aus dem kleinen Aufstand ein erbitterter Kampf um die Freiheit Tausender. Immer mehr Sklaven und verarmte Freie, darunter auch Frauen, Kinder und alte Menschen schließen sich Spartacus und seinen Gladiatorenfreunden an. Er soll sie auch gegen den Widerstand Roms in ein besseres, freies Leben führen wird. Spartacus’ Plan, nach Gallien zu ziehen, um dort eine neue Heimat zu finden, wird von seinem Freund Crixus wenig geschätzt. Dieser will Rache an Rom. Als er, um Nahrung zu besorgen, allzu brutal gegen die wehrlose Zivilbevölkerung vorgeht, trennen sich die Wege zwischen ihm und Spartacus. Wenig später wird Crixus’ kleine Streitmacht völlig aufgerieben. Als Spartacus mit seinen Mannen die Römer als Gegenantwort erneut vernichtend schlägt, lässt er sich von Oenomaus wider besseren Wissens zum Kampf gegen Rom verleiten und zieht zurück nach Süden, was letztendlich seinen eigenen Untergang bedeutet – allerdings nicht, ohne einen letzten Kampf.

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