zufällige Doku

Der Rennfahrer Manfred von Brauchitsch – Silberpfeil und Friedenskämpfer (Phoenix Doku)


In „Wikipedia“ ist zu lesen: Manfred Georg Rudolf von Brauchitsch war ein deutscher Autorennfahrer und Sportfunktionär. Wie harmlos das klingt. Der Satz ist wahr, steckt aber voller Sprengstoff. Von Brauchitsch – aus reinstem schlesischem Adelsgeschlecht – war einer der tollkühnsten Rennfahrer im Werksteam von Mercedes-Benz. Von 1948-1950 war er der erste Präsident des Automobilclubs Deutschlands. Er ging nach Argentinien, kehrte zurück, entdeckte sich als Friedenskämpfer. Zusammen mit Erich Honecker organisierte er in der DDR die III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten. Im Westen kämpfte er für die „Einheit und Freiheit im deutschen Sport“.
Wegen des Verdachts auf Hochverrat wird von Brauchitsch verhaftet, kommt unter mysteriösen Umständen wieder frei und flieht in die DDR. Dort macht er Karriere als Sportfunktionär. Manfred von Brauchitsch: der Teufelskerl, der Wanderer zwischen den Welten, der geschickte Taktierer, der Egomane, der Genießer. Er brachte es zu Lebzeiten zu mehreren Biografien und zwei Verfilmungen seines Lebens. „Lebensläufe“ geht der spannenden Frage nach, was diesen Mann antrieb.