zufällige Doku

Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas (phoenix/MDR Doku)


Der „Parque Nacional Alejandro de Humboldt“ ist eines von über 80 Naturschutzgebieten, die nach der kubanischen Revolution auf der Insel entstanden sind. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die Schätze des etwa 700 Quadratkilometer großen Schutzgebietes.

Bevor die Spanier die Insel eroberten, war sie fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Waren vor der Kubanischen Revolution nur noch 14 Prozent des gesamten Territoriums bewaldet, sind es jetzt nach umfangreicher Wiederaufforstung wieder rund 25 Prozent. Mehr als 80 Naturschutzgebiete entstanden seit 1959. Ihre Fläche macht fast ein Viertel der Insel aus. Ganz im Osten des Landes liegt der „Parque Nacional Alejandro de Humboldt“ mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur – beinahe so ursprünglich, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Reisen durch Kuba angetroffen hat.

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