zufällige Doku

Äthopien (arte Doku)


Anita Köhler ist Landschaftsarchitektin und Naturpädagogin in Heidelberg und bestens vertraut mit der heimischen Flora und Fauna. Jetzt bekommt sie die Möglichkeit, die Natur in Äthiopiens Hochland zu erforschen. Mit dem internationalen wissenschaftlichen Team der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt reist sie in die ihr noch unbekannte Landschaft im Norden Afrikas. Ziel der Zoologen und Ökologen ist die Erhaltung des Ökosystems der Bale Mountains. Das ist auch für die Menschen viele hundert Kilometer entfernt in der somalischen Tiefebene überlebenswichtig. Im Mittelpunkt der Forschungsaufgabe steht jedoch der vom Aussterben bedrohte Äthiopische Wolf. Auf rund 4.000 Meter Höhe lebt die seltenste Caniden-Art der Welt, die durch Expansion der Landwirtschaft und Tollwut immer mehr gefährdet ist. Seit 2003 arbeiten die Forscher an Konzepten zum Schutz der Wölfe und am Aufbau der Infrastruktur des Nationalparks. Die Wissenschaftler und Anita brechen zu Pferde in das unzugängliche Hochland auf, um nach den letzten Rudeln der Roten Wölfe zu suchen, die wegen Tollwutgefahr regelmäßig kontrolliert werden müssen. Anita hilft den Biologen beim Aufspüren der seltenen Tiere, beim Erfassen der Flora und beim Vermessen der Wasservorkommen. Am Abend schlägt das Team bei eisigen Temperaturen das Nachtlager auf. Um die Zelte schleichen Wildhunde und andere Tiere, die Anita nicht kennt.

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