zufällige Doku

Äquator: Die Macht der Sonne (phoenix Doku)


Der Äquator – im Grunde nicht mehr als eine vom Menschen erdachte Linie, die die Erde in eine Nord- und eine Südhalbkugel teilt. Und doch scheinen hier, auf dem Breitengrad null, ganz besondere Kräfte am Werk zu sein. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise auf dem Äquator einmal um die Erde. Dabei lernen sie ganz unterschiedliche Landschaften und ihre Bewohner kennen. Die Reise beginnt im Dschungel Indonesiens. Sonneneinstrahlung und Niederschlag prägen die Vegetation und die unterschiedlichen Zonen des Waldes. In der Kronenschicht leben nicht nur Vögel, sondern auch Säugetiere, Reptilien und Amphibien, die von Baum zu Baum gleiten können. Die große Mittagshitze zwingt die Waldbewohner zu einer Siesta, aber die Bäume können sich nicht in den Schatten zurückziehen. Sie verdunsten jetzt besonders viel Wasser – es kommt zur Wolkenbildung und zu Gewittern. Nach der Überquerung des Indischen Ozeans geht die Reise nach Ostafrika. Hier gedeihen – anders als in Südostasien – wegen geografischer Besonderheiten keine flächendeckenden Wälder. Das Klima ist geprägt von einem Wechsel aus Trocken- und Regenzeiten, von Mangel und Überfluss. Nach der Überquerung Zentralafrikas und des Atlantiks wird Südamerika erreicht. Dort verläuft der Äquator durch Amazonien, ein riesiges Waldgebiet, das von Überschwemmungen und Trockenheit geprägt ist. Weiter im Westen des Kontinents ragen die Anden knapp 7.000 Meter in den Himmel – sie schneiden sogar den Äquator. Hier ist jeden Tag Sommer und jede Nacht Winter. Extreme Verhältnisse, mit denen nur wenige Pflanzen und Tiere zurechtkommen. Die Galapagos Inseln sind ein vulkanisches Inselreich, tausend Kilometer westlich von Ecuador am Äquator gelegen. Hier lebt eine weltweit einzigartige Tierwelt. Ihr Schicksal ist eng mit warmen und kalten Meeresströmungen verknüpft, deren Motor die Äquatorsonne ist. Weiter westlich, im indonesischen Archipel, gibt es riesige Korallenriffe, deren Dasein von der Sonne abhängt.