zufällige Doku

Absturz im Wald – Die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher (ARD Doku)


Zum 30. Jahrestag des größten Presseskandals der Bundesrepublik beleuchtet diese Dokumentation das Thema rund um die gefälschten „Hitler-Tagebücher“ auf eine noch nie dagewesene Weise. Im Zentrum steht der Ort, von dem aus die Geschichte ihren Ausgang nahm. Nicht Berlin, die frühere Reichshauptstadt, ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, nicht Hamburg, der Sitz des „Stern“, sondern das beschauliche Börnersdorf, ein 300-Seelen Ort irgendwo im sächsischen Nirgendwo. Ein Dorf, auf das 1983 die ganze Welt schaute, nachdem es zwei Journalisten des „Stern“ aus seinem Dornröschenschlaf hinter dem Eisernen Vorhang gerissen haben.

Ein Flugzeug, elf Tote und ungezählte Geheimnisse stehen am Anfang des vermeintlichen Scoops: Jeder kennt die „Hitler-Tagebücher“ – aber kaum einer weiß, welche Geschichten sich tatsächlich hinter dem Skandal verbergen. Das ändert diese Dokumentation. Zum ersten Mal erzählen die Bewohner von Börnersdorf ihre Version der Geschichte. Sie sind die einzigen, die alles miterlebt haben: den Absturz einer Militärmaschine, beladen mit Menschen und Gepäck aus Hitlers Entourage, die Verschwörungstheorien danach, die Recherchen von Stasi und „Stern“ in den 80er Jahren, die Veröffentlichung der „historischen Weltsensation“ und das anschließende Gelächter, das in der erfolgreichen Kino-Komödie „Schtonk!“ gipfelte.

Es sind zahlreiche Fragen, die die Börnersdorfer und die Filmemacher antreiben: Was war wirklich an Bord dieses geheimnisvollen Flugzeuges? Wer sind die unbekannten Toten? Warum ermittelten nach dem Absturz erst SS, später auch die Stasi? Der Absturz im Wald – eine der mysteriösesten Spurensuchen der deutschen Geschichte.