Irlands Küsten - Die irische Riviera (arte Doku) 43m 14s   offline


Tosend brandet der Atlantik gegen die Felsen. Die Klippen der irischen Küste gehören zu den höchsten Europas. Wind und Wellen haben die "Grüne Insel" geformt. Und trotz des rauen Klimas sind die Menschen hier warmherzig und freundlich. Drei Filmteams haben die Insel umrundet und ihre persönlichen Eindrücke von ganz unterschiedlichen Landschaften und ihren Bewohnern eingefangen. Im Süden Irlands zeigt sich die Landschaft alles andere als schroff. Hier an der "Irischen Riviera" schafft der warme Golfstrom eine fast mediterrane Atmosphäre.

Pflanzen aus aller Welt gedeihen prächtig und haben lebendige Gärten mit irischem Charme entstehen lassen. Außerdem säumen beschauliche Fischerdörfer die irische Südküste, und üppige Wälder umgeben mittelalterliche Burgen. Die Region ist zu einem Paradies für Menschen geworden, die sich den Traum von einem einfachen, aber glücklichen Leben erfüllt haben - sei es als experimentierfreudige Pflanzenfreundin oder als Einsiedler auf einer verlassenen Insel.

In keinem Teil Irlands ist deutlicher zu merken, warum es die "Grüne Insel" heißt. Lebendige Gärten und dichte Wälder lösen im Süden die eher raue Landschaft ab. Exotische Pflanzen aus der ganzen Welt - selbst Palmen - gedeihen in den Gärten. Ursache für das milde Klima und die mediterrane Atmosphäre ist der warme Golfstrom, der von Westen die Südküste entlang fließt.

So ungewöhnlich wie das Klima sind auch die Bewohner der "Irischen Riviera". Phemie Rose zum Beispiel hat einen der charmantesten Landschaftsgärten der irischen Insel geschaffen. Besucher fühlen sich mal ans Mittelmeer, mal in den Fernen Osten oder einen subtropischen Farnwald versetzt. Experimentierfreudigkeit hat Riesenlilien aus dem Himalaya, Hibiskus aus Neuseeland und dem taiwanesischen Reispapierbaum eine neue Heimat geboten. Das Ehepaar Steele hat vor Jahren das hektische Leben in der Stadt gegen eine eigene Käserei auf dem Land eingetauscht. Inzwischen gibt es landesweit zahlreiche Nachahmer.

Paul O'Sullivan ist ein besonderer Touristenführer. Er bringt Besuchern die Legende um das mittelalterliche Schloss Blarney Castle nahe. Es heißt, wer den berühmten Blarney-Stein küsst, erhalte die Gabe der Eloquenz. Doch den Stein erreicht man nur, wenn man sich auf den Rücken legt und mit dem Kopf voran über die Brüstung beugt. Westlich von Blarney Castle liegt der Killarney National Park, in dem sich die letzten Eichenwälder Irlands befinden. Das milde Klima lässt dort aber den Rhododendron so stark wuchern, dass der Eichenbestand dadurch bedroht ist.

Paddy Sheehan ist Wärter der einzigen Seilbahn Irlands, die vom Festland nach Dursey Island, der westlichsten bewohnten Insel Irlands, führt. Sue Redican lebt als einzige Bewohnerin auf Great Blasket Island, verbringt den Großteil des Jahres hier in einem umgebauten Kuhstall und genießt Einsamkeit, Natur und ein einfaches Leben.
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  Quelle: youtube.com
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